Vermietung von Bienenvölker zur Bestäubung

Der Schwerpunkt meiner Imkerei liegt neben der Honigproduktion und Ausbildung von Jungimkern, ebenfalls  in der Bestäubung zur Ertragsoptimierung.

Eingesetzt werden meine Völker in Obstkulturen und Saatgutbetrieben, wie z.B. Äpfel, Heidelbeeren Kirschen, Pflaumen und Erdbeerfelder

Wenn auch Sie Ihre Erträge optimieren wollen und Interesse an der  Arbeit eines Bestäubungsimkers haben, kontaktieren Sie mich einfach per Mail.

Sitz meiner Imkerei ist in Mol im Bundesland Brandenburg

Die Bienenvölker werden auf den Bedarf Ihrer Anbauflächen angepasst. Es handelt sich hier immer um starke Wirtschaftsvölker mit Großwabe.

 

Grundsätzlich gilt für eine erfolgreiche Zusammenarbeit Bestäubungsimkerei & Obstbauer. 

 

Bei der Bestäubung im Obst- und Pflanzenbau haben Imker und Obstbetriebe unterschiedliche Interessen: Der Imker möchte Honig ernten, der Obstbauer eine optimale Bestäubung seiner Pflanzen und somit einen optimalen Ertrag erzielen.
Um Honig zu ernten, braucht der Imker möglichst wenige (gute und große) Völker, damit keine Nahrungskonkurrenz zwischen den Bienen aufkommt und um sicher zu stellen das möglichst viel Nektar in wenigen Bienenstöcken gesammelt wird.

Oder aber der Imker nutzt den Obstbetrieb nur, um schwache Bienen- Völker für den Sommer / Spättracht aufzubauen. Diese Ableger werden aber keinen Bestäubungsdienst leisten.

Schwache Völker bestäuben kaum.

Der Obstbetrieb braucht für eine optimale Bestäubung, möglichst viele Völker mit gefüllten Honigwaben, so dass die Bienen sich mehr auf das Pollen als auf das Nektar sammeln konzentrieren. Der Honig wird im Bienenstock belassen und von den Bienen als Futter für die Aufzucht benötigt .
Als Ausgleich für den Honigverlust bekommt der Imker deshalb eine Bestäubungs - Prämie vom Obstbetrieb.

Der Bienenstaat wächst und es stehen mehr Bienen für die Bestäubung zur Verfügung. Mehr Bienen  bedeutet auch mehr Obst , aber weniger Honig. Deswegen sind Bestäubungsvölker, keine Honigvölker.Der wirtschaftliche Hintergrund des Imkers liegt in der Vermietung und der Zucht starker Bestäubungsvölker. Dieses unterscheidet den Bestäubungsimker vom Honig Imker.

Denn Bienenvolk ist nicht gleich Bienenvolk

Die Wirksamkeit der Bestäubung ist von der Stärke des Bienenstaates abhängig. Je stärker das Volk , desto wirksamer ist die Bestäubung. Mindestens zwei Brutraumzargen mit 4 - 6 ständigen Brutwaben sollen Bestäubungsvölker belegen.

Bestäubungsvölker sind starke Völker ab 50000 Bienen pro Volk. Nur dann spricht man von einer gelungenen Bienenbestäubung. Nur ab dieser Volksstärke kann ein Volk bis zu 25000 Bienen im Tagesflug aussenden um Blüten zu bestäuben und um Pollen zu sammeln. Bienen stehen an erster Stelle wenn es um die Bestäubung von Blüten geht.

Kein anderes Insekt schafft diese Leistung. Daher verdient sie nicht nur unseren Schutz , sondern auch unseren Respekt.

 

Schutz der Völker vor Verlust oder Totalausfall

Ein wichtiger Aspekt und Grund für den Schutz der Bienen ist das abschließen eines Vertrages. Dies ist Voraussetzung um der Gefahr, dass die Bienen durch Schädlingsbekämpfungs-mittel geschädigt oder gar getötet werden aus dem Weg zu gehen. Der Obstbauer genau so wie der Imker sind sich der Verantwortung der Bienen bewusst. Selbst wenn die zu bestäubende Plantage nicht mit Schädlingsbekämpfungsmitteln behandelt wird, können nahe gelegene Blüten behandelt werden und ein Verlust kann auftreten.
Dem Imker wird daher vertraglich zugesichert, ein paar Tage vor der Zeit einer Anwendung eines Schädlingsbekämpfungsmittels dies mit zu teilen, damit er seine Völker schützen kann. Der Imker verpflichtet sich dann die Bienenvölker vorübergehend vom Standort zu bringen. Um die Bienen aus der Gefahr zu nehmen.

Dadurch kann es aber auch zu einer Kostenerhöhung für den Bestäubungsservices kommen. Das anfallen von  An und Abfahrt Kosten so wie der wieder Bereitstellung der Bienenvölker .

Anzahl der benötigten Völker:   Apfelblüte / ha 2WV

                                               Kirche u Pflaume / ha 3WV

                                               Saatgut: 6- 8 Völker / ha

Bestäubungsprämie im Obstland Brandenburg 2015:  Saatguthersteller 75,-€ / Volk Mietdauer 3 Wochen

Erwerbsobst 45,-€ bis 65.-€ /Volk Mietdauer 3 Wochen

bis zu 50% höherer Ertrag im Saatgut

Standortplazierungs Beispiel

2012

Die Völker werden in der Regel nach drei Wochen ausgetauscht. Aus den stärksten Völkern wird Nachzucht gezogen. Leistungsstarke Zuchtköniginnen werden mit sanftmütigen Drohnen begattet.  * Linie Lattbusch in MOL *

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